Wasserwirtschaft im Leipziger Neuseenland zwischen Kohleausstieg und Wiedernutzbarmachung
Vortrag der Geographischen Gesellschaft zu Leipzig
Di.
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14.04.26
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18:00 Uhr
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1x
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Barrierefrei
Seit über 100 Jahren wird der Wasserhaushalt in Mitteldeutschland durch die Braunkohlenindustrie geprägt. Großtagebaue bedingten weiträumige Grundwasserabsenkungen. Abwassereinleitungen führten zu massiven Gewässerbelastungen. Die Wasserwirtschaft im Bereich der „Mitteldeutschen Trockeninsel“ war immer hochintensiv. Seit 1990 wurden die weitaus meisten Tagebaue im Revier stillgelegt. Daraus entstand eine neue touristische Destination mit Tagebauseen und attraktiven Freizeitangeboten. Dennoch weist der Weg zu einem „weitgehend nachsorgefreien Endzustand“ noch viele offene Felder auf, in denen es gilt, Lösungen zu finden. Kommentiert werden Megatrends zur Entwicklung für einen bis ca. 2050 reichenden Zeithorizont.
Prof. Dr. habil. Andreas Berkner war über 25 Jahre beim Regionalen Planungsverband Leipzig-Westsachsen tätig. Er befasst sich u. a. mit Wasserhaushaltsfragen zum Braunkohlenbergbau. 2025 wurde er in den Beirat für Raumentwicklung beim BMWSB berufen.
Prof. Dr. habil. Andreas Berkner war über 25 Jahre beim Regionalen Planungsverband Leipzig-Westsachsen tätig. Er befasst sich u. a. mit Wasserhaushaltsfragen zum Braunkohlenbergbau. 2025 wurde er in den Beirat für Raumentwicklung beim BMWSB berufen.
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Preis: kostenlos
- Kursnummer: F104A32V