Warum sind Kinder mit FASD (unbewußt) " misshandlungsprovozierend"? - online

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Dienstag, 15. Juni 2021 16:30–20:00 Uhr

Kursnummer Z16210B
Dozentin Dr. med. Heike Hoff-Emden
Datum Dienstag, 15.06.2021 16:30–20:00 Uhr

Pausen nach Absprache

Entgelt 20,00 EUR
Ort

Online

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Fetale Alkoholspektrumsstörungen (FASD) zählen zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland. FASD sind eine vermeidbare Behinderung, denn sie werden ausschließlich durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft verursacht. Acht von zehn Kindern mit angeborenen alkoholbedingten Schädigungen sind lebenslang auf Betreuung angewiesen. "Sie sind lieb, sie sind süß, aber auch distanzlos, zerstörerisch, aggressiv, nicht zu bändigen, locken in uns alle Mutterinstinkte hervor...und treiben uns manchmal an den Rand der Verzweiflung. Was soll bloß aus ihnen werden, werden sie jemals erwachsen, das heißt, können wir sie allein leben lassen ...? "(Zitat einer Pflegemutter)
Schnittstellen zum Kinderschutz bilden folgende Fragen: Wie sind die Kontakte zu den Ursprungsfamilien zu regeln bei Fremdunterbringung (Frage Retraumatisierung)? Was ist beim Verbleib in den Ursprungsfamilien und auch in allen weiteren möglichen Unterbringungen zu klären, da die Kinder durch ihr Verhalten auch unbewußt "mißhandlungsprovozierend" sind? Wie geht das "Helfersystem"mit Projektionen der Kinder um ("bekomme in der Pflegefamilie nichts zu essen",muss im Stall schlafen"). Es soll die Vermittlung von Basics zu FASD erfolgen, um die große Gefahr der Kinder, mißhandelt zu werden, rechtzeitig zu erkennen. Fallbeispiele können gern mitgebracht werden.

Dr. med. Heike Hoff-Emden Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin


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