Samizdatpublikationen in der DDR - Politik einer neuen Sprache?
Sa.
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26.09.26
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10:00 Uhr
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2x
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Nicht barrierefrei
Dieser Workshop möchte die Samizdatpublikationen, also Zeitschriften und Künstlerbücher in der DDR vorstellen, die ab den späten 1970er Jahren im Eigenverlag produziert wurden, um die Zensur zu umgehen. Hier trafen sich Literatur- und Kunstschaffende um gemeinsam Kunst zu realisieren. Sie suchten nach einer neuen Sprache, die sich an der Moderne orientierte. Die offizielle Sprache des sozialistischen Realismus schien ihnen nämlich nicht mehr geeignet, ihre persönlich erlebte Wirklichkeit auszudrücken. Die Samizdatproduktionen wurden somit zu einem Ort, an dem nicht nur künstlerisch experimentiert, sondern auch Kritik an der gesellschaftlichen Lage der DDR geübt wurde. Diese Publikationen resultierten nicht nur aus der gemeinsamen Arbeit von Freundeskreisen. Dank dieser Zusammenarbeit entstanden auch neue Freundschaften und eine Art Parallelgesellschaft. Abschließend soll die Frage gestellt werden, ob wir in Zeiten multipler Krisen nicht wieder Samizdatpublikationen brauchen, um diesen zu begegnen. Welche Themen müssten heute besprochen werden und wie?
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Preis: 87,00 €ermäßigt: 43,50 €
- Kursnummer: F260006K