Jüdische Geschichte in Leipzig - der Alte Israelitische Friedhof
Rundgang
So.
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25.10.26
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14:00 Uhr
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1x
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Nicht barrierefrei
Der Alte Israelitische Friedhof ist ein authentischer Erinnerungsort für das jüdische Leben in Leipzig. Die Geschichte des Friedhofs beleuchtet das spannungsreiche, wechselvolle und auch unheilvolle Zusammenleben von Juden und Nichtjuden.
Eingebettet in die Erzählung über das jüdische Beerdigungswesen der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und zur jüdischen Bestattungskultur erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in das jüdische Leben in Leipzig seit Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Ein jüdischer Friedhof ist ein Haus der Ewigkeit (Bet Olam), in dem die Toten für die Ewigkeit ihre letzte Ruhe gefunden haben. 1864 wurde als zweiter jüdischer Friedhof in Leipzig der heutige Alte Israelitische Friedhof in der Berliner Straße eröffnet. Es fanden etwa 5000 Beerdigungen statt. 1945 wurde der Friedhof für Begräbnisse geschlossen. Heute ist er als Flächendenkmal mit ausgewiesenen Einzeldenkmalen für Besucher und Besucherinnen zu festgelegten Öffnungszeiten begehbar.
Der Alte Israelitische Friedhof besticht in der aschkenasischen Tradition aufrecht stehender Grabsteine mit vielfältiger Grabmalsymbolik und imposanten Grabstätten. Markant ist der 1926 in der vierten Friedhofsabteilung geweihte sogenannte Ehrenfriedhof mit einem Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus Leipzig.
Steffen Held beschäftigt sich freiberuflich als Historiker mit Themen der jüdischen Stadtgeschichte Leipzigs. In der Forschung und Wissensvermittlung über die jüdischen Friedhöfe arbeitet er eng mit der Chewra Kadischa (heilige Beerdigungsvereinigung) der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig zusammen.
Eingebettet in die Erzählung über das jüdische Beerdigungswesen der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und zur jüdischen Bestattungskultur erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in das jüdische Leben in Leipzig seit Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Ein jüdischer Friedhof ist ein Haus der Ewigkeit (Bet Olam), in dem die Toten für die Ewigkeit ihre letzte Ruhe gefunden haben. 1864 wurde als zweiter jüdischer Friedhof in Leipzig der heutige Alte Israelitische Friedhof in der Berliner Straße eröffnet. Es fanden etwa 5000 Beerdigungen statt. 1945 wurde der Friedhof für Begräbnisse geschlossen. Heute ist er als Flächendenkmal mit ausgewiesenen Einzeldenkmalen für Besucher und Besucherinnen zu festgelegten Öffnungszeiten begehbar.
Der Alte Israelitische Friedhof besticht in der aschkenasischen Tradition aufrecht stehender Grabsteine mit vielfältiger Grabmalsymbolik und imposanten Grabstätten. Markant ist der 1926 in der vierten Friedhofsabteilung geweihte sogenannte Ehrenfriedhof mit einem Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus Leipzig.
Steffen Held beschäftigt sich freiberuflich als Historiker mit Themen der jüdischen Stadtgeschichte Leipzigs. In der Forschung und Wissensvermittlung über die jüdischen Friedhöfe arbeitet er eng mit der Chewra Kadischa (heilige Beerdigungsvereinigung) der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig zusammen.
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Preis: kostenlos
- Kursnummer: F134H00E