Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Smart Democracy - online-Veranstaltungsreihe

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Mittwoch, 24. November 2021 19:00–20:15 Uhr

Kursnummer A10570Z
Kursleitung Dozententeam
Datum Mittwoch, 24.11.2021 19:00–20:15 Uhr
Entgelt Diese Veranstaltung der Politischen Bildung ist entgeltfrei.
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Online

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Die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein besonderes Jubiläum: In diesem Jahr leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Im Rahmen des Festjahres wurde das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Deutschland gefeiert und sein Beitrag zur Kultur präsentiert.

Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen?

Gäste:

Lena Gorelik, Autorin
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Mit ihrem Debu¨troman "Meine weißen Na¨chte" (2004) wurde sie als Entdeckung gefeiert, mit "Hochzeit in Jerusalem" (2007) war sie fu¨r den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr Roman "Die Listensammlerin" (2013) wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. 2015 erschien "Null bis unendlich", 2017 "Mehr Schwarz als Lila", ein Coming-of-Age-Roman, der fu¨r den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Sie schreibt Essays und Reportagen u.a. fu¨r DIE ZEIT, die Su¨ddeutsche Zeitung, Deutschlandradio.

Arkadij Khaet, Regisseur
Arkadij Khaet wurde 1991 in Moldawien geboren. Wenige Monate alt immigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland. Nach dem Ende seiner Schulzeit verließ er das Ruhrgebiet und lebte er für eine Zeit in Israel. Im Anschluss absolvierte er den B.A. - Film und Fernsehen in Köln. Während der Studienzeit in Köln begann er eigene Filme zu realisieren.
Es folgte freischaffende Tätigkeit für den WDR und seit 2016 belegt Khaet den Diplomstudiengang Spielfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Er ist Stipendiat der jüdischen Begabtenförderung, des Ernst-Ludwig Ehrlich Studienwerkes und Teil des Programmkollektivs des Jüdischen Filmfestivals BerlinBrandenburg. Seine Filme liefen auf zahlreichen Festivals weltweit und wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem 57. Grimme Preis und dem Max-Ophüls Filmpreis.

Andrei Kovacs, leitender Geschäftsführer des Vereins "321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

Moderation:

Shelly Kupferberg

Shelly Kupferberg, 1974 in Tel-Aviv geboren, wuchs in West-Berlin auf. Sie studierte Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und begann schon während ihres Studiums, als Journalistin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD, moderiert sie seit über 25 Jahren Kultur-, Literatur und Gesellschaftsmagazine und arbeitet als freie Redakteurin und Moderatorin für Deutschlandfunk Kultur (u.a. "Lesart") und moderiert auf rbbKultur tägliche Live-Kultursendungen.

Ihre thematischen Schwerpunkte sind neben der Kultur auch gesellschaftliche Themen, wie Bildung, Kulturvermittlung, Digitalisierung, Zivilgesellschaft, Gender, Demokratie und Partizipation, Diskriminierungs-, sowie Migrationsthemen und Provenienzforschung. Von 1997-2007 arbeitete sie für die Jüdischen Kulturtage Berlin und kuratierte eigene Reihen. Sie moderiert neben ihren regelmäßigen Live-Radiosendungen und Konzertübertragungen zahlreiche Lesungen und Tagungen, Filmvorführungen, sowie hochkarätige Veranstaltungen für unterschiedliche Stiftungen, Ministerien, Kultureinrichtungen und Festivals. Außerdem moderiert sie ehrenamtlich für Terre des Femmes.

Weitere Hinweise

  • Den Zugang zum Livestream der Veranstaltung erhalten Sie über diese Seite: www.volkshochschule.de/livestream. Sie benötigen keine Webcam und auch kein Mikrofon. Bild und Ton werden nur von der Veranstaltung aus übertragen. Bitte beachten Sie, dass die Übertragungsqualität von der bei Ihnen verfügbaren Internet-Bandbreite abhängt. Für Fragen an die Gesprächspartner
  • innen gibt es ein Fragetool, das über eine Webseite von Computer, Tablet oder Smartphone über folgenden Link zu erreichen ist: www.vhs.link/fragen. Hier können Fragen gestellt werden, die von den Gästen aufgegriffen werden sollen. Es kann jedoch nur eine Auswahl an Fragen beantwortet werden, da die Veranstaltung bundesweit übertragen wird. Sollten technische Probleme auftreten, werden wir Statusmeldungen auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/vhswelt/ veröffentlichen. Teilnehmende benötigen keinen Facebook-Account, um dortige Informationen abrufen zu können.

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