Im neuen Format mit dem langen vhs-Kunst-Abend - Bildervortrag mit kleinem Snack: "Die wahre Kunst ist eine Kunst des Weglassens." (Oskar Kokoschka)

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Dienstag, 04. Februar 2020 18:00–21:00 Uhr

Kursnummer U21023W
Dozentin Dr. Marianne Risch-Stolz
Datum Dienstag, 04.02.2020 18:00–21:00 Uhr
Entgelt 15,00 EUR
Ort

Volkshochschule; Aula (301)
Löhrstraße 3-7
04105 Leipzig
Raum 301

Kursort

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Der österreichische Maler, Grafiker und Schriftsteller Oskar Kokoschka (1886-1980) gehörte mit Francis Picabia und Pablo Picasso zu den Künstlern, die der gegenständlichen Malerei auch nach dem Zweiten Weltkrieg treu blieben. Charakteristisch für ihn ist sein gestischer, hingeworfener Pinselstrich, der expressionistisch und durchwoben mit fiebrigen Linien einen unverwechselbaren Stil hervorbrachte. Aus diesem Grunde als entarteter Künstler im Dritten Reich mit 400 beschlagnahmten Bildern diffamiert, musste er ins Exil nach London fliehen und überlebte diese entwürdigende Zeit nur durch Auftragsarbeiten berühmter Persönlichkeiten aus Literatur, Architektur und Politik. In seinen Werken sind alle Motive vertreten: Landschaften, Metaphern mit Bezügen zu Kriegsgräueln, mythologische Themen, Kinder oder einfach nur die Schönheit der Natur. Kokoschka blieb immer der gegenständlichen Malerei treu, der eine bis heute in Salzburg existierende "Schule des Sehens" als Sommerakademie für Bildende Kunst gründete - ein weiteres Merkmal des Künstlers, Kunst jedermann zugänglich zu machen.

Dr. Marianne Risch-Stolz promovierte Kunsthistorikerin, Dozentin der Weiterbildung

Bereits während meines Studiums interessierte mich verstärkt die Vermittlung zwischen Kunst und Betrachter. Kunstgeschichte in ihrer verflochtenen Struktur...

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