Im neuen Format mit dem langen vhs-Kunst-Abend - Bildervortrag mit kleinem Snack: "Ich will Menschen-Typen schaffen und keine Porträts." (Oskar Schlemmer)

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Dienstag, 22. Oktober 2019 18:00–21:00 Uhr

Kursnummer U21015W
Dozentin Dr. Marianne Risch-Stolz
Datum Dienstag, 22.10.2019 18:00–21:00 Uhr
Gebühr
Kerngebühr 12,00 EUR
Essen 3,00 EUR
15,00 EUR
Ort

Volkshochschule; Aula (301)
Löhrstraße 3-7
04105 Leipzig
Raum 301

Kursort

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Der Maler, Bildhauer und Bühnenbildner Oskar Schlemmer (1888-1943) erhob die menschliche Figur zu seinem zentralen Thema. Immer wieder probte er die Raumwirkungen stereometrischer Figuren oder miteinander verwobene Figurengruppen. Mit dieser Ausdrucksform wollte Schlemmer 1920-1932 eine universelle Harmonie erreichen, genau die Schaffensphase, die ihn ans Bauhaus führte. Im Zuge dieser Tätigkeit schuf er 1922 sein berühmtes "Triadisches Ballett", dessen "Figurinen" als Kostümkörper aus raumplastischen Elementen agieren. Ab 1928 übernahm er bis zu seiner Berufung nach Breslau (1929) Lehrverpflichtungen. Er arbeitet zudem mit Paul Hindemith, Igor Strawinsky und Arnold Schönberg zusammen. 1932 erfolgte die Schließung der Staatlichen Akademie für Kunst und Gewerbe in Breslau, auf die Jahre der allmählichen Verdrängung Schlemmers aus dem Kunstbetrieb folgten. 1937 wurden in der Ausstellung "Entartete Kunst" fünf Gemälde gezeigt, finanzielle und existentielle Not des Künstlers folgten. Die wenigen, dazu noch unbefriedigenden Auftragsarbeiten lösten beim Künstler einen chronischen Krankheitszustand aus, dem er schließlich nichts mehr entgegensetzen konnte, so dass er am 13. April 1943 einer Herzlähmung erlag.

Dr. Marianne Risch-Stolz promovierte Kunsthistorikerin, Dozentin der Weiterbildung

Bereits während meines Studiums interessierte mich verstärkt die Vermittlung zwischen Kunst und Betrachter. Kunstgeschichte in ihrer verflochtenen Struktur...

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